Bayer baut neues Werk für 2,2 Milliarden Dollar in Ohio
vor 46 Minuten · 1 Min. Lesezeit

Der deutsche Pharmakonzern Bayer baut seine Produktion in den USA aus und investiert 2,2 Milliarden Dollar (rund 2,0 Milliarden Euro) in einen neuen Standort. Das Werk soll in New Albany im US-Bundesstaat Ohio errichtet werden. Durch das Projekt sollen rund 600 Arbeitsplätze entstehen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Konzernchef Bill Anderson betonte die Bedeutung des US-Marktes für das Unternehmen. „Für Bayer sind die Vereinigten Staaten seit Langem ein wichtiger Produktionsstandort und bedeutendes Innovationszentrum“, sagte Anderson. Nach Angaben des Konzerns flossen in den vergangenen fünf Jahren bereits mehr als sieben Milliarden Dollar in die pharmazeutische Forschung, Entwicklung und Produktion in den USA.
Die Investition zielt auf eine gezielte Erweiterung des Geschäfts im nordamerikanischen Raum ab. Sebastian Guth, bei Bayer für das operative Geschäft der Pharmasparte zuständig, bezeichnete den Schritt als bewusste Stärkung der US-Präsenz, „und das neben eine historisch starke Präsenz in Europa und eine starke Präsenz in Asien zu stellen“.
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