Italien bestreitet nach Fehlstart das Nations-League-Gastspiel in der Türkei

28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Dynamische Actionaufnahme eines Jugendrugbyspiels mit Spielern in farbenfrohen Trikots, die sich im Spielgeschehen engagieren.
Foto: Christian Palau / Pexels

Am zweiten Spieltag der Gruppe 1 in Liga A der Nations League trifft die italienische Nationalmannschaft in Bursa auf die Türkei, während Belgien die Auswahl Frankreichs empfängt. Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini geriet nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Belgien in Rom durch Pfiffe der eigenen Zuschauer unter Zugzwang. Sollte die Auswahl in Bursa erneut verlieren, verschärft sich die Situation vor dem folgenden Aufeinandertreffen mit Frankreich und dessen neuem Trainer Zinedine Zidane.

Italien hatte im Frühjahr zum dritten Mal in Serie die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft verpasst. Die italienische Sporttageszeitung „Gazzetta dello Sport“ kritisierte nach dem Start der zweiten Amtszeit des Europameister-Trainers von 2021 vor allem die Aufstellung und fragte: „War das schon alles von Mancini II.?“ Unter anderem stieß auf Unverständnis, dass gegen Belgien acht Akteure aufliefen, die bereits im verlorenen WM-Playoff-Finale gegen Bosnien und Herzegowina eingesetzt worden waren.

Mancini bestätigte die anhaltenden Auswirkungen der verpassten Qualifikation auf die Mannschaft. „Das belastet uns ziemlich, aber wir müssen es loslassen“, erklärte der Nationaltrainer und ergänzte mit Blick auf den Entwicklungsprozess: „Wir müssen den Everest besteigen, und es wird wunderschön sein, wenn wir den Gipfel erreichen.“ Für das Spiel gegen die Türkei ließ Mancini zehn Akteure seines Kaders im Basislager zurück, darunter Nicolo Barella, Gianluca Mancini und Diego Coppola, die gegen Belgien noch in der Startformation gestanden hatten.

Die von Vincenzo Montella betreute Türkei unterlag zum Auftakt Frankreich knapp mit 0:1. Im Parallelspiel der Gruppe muss Frankreich in Belgien ohne Kylian Mbappé antreten. Der Torschütze des Auftaktspiels fällt wegen einer Kapselverletzung im Knie für die restlichen drei Partien des Länderspielfensters aus. Zuletzt setzte sich Frankreich in den entscheidenden Duellen gegen Belgien durch, darunter bei Welt- und Europameisterschaften sowie in zwei Begegnungen der vergangenen Nations-League-Saison.

Mehr zum Thema

Weitere Meldungen