OMV-Tochter Petrom erwartet erste Gasförderung aus Neptun Deep Anfang 2027

28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Ein Ingenieur überwacht mehrere Bildschirme in einem industriellen Kontrollraum und sorgt für reibungslose Abläufe.
Foto: Sergey Sergeev / Pexels

Die rumänische OMV-Tochter Petrom und ihr staatlicher Partner Romgaz rechnen mit der ersten Gasförderung aus dem Projekt „Neptun Deep“ im Schwarzen Meer im ersten Halbjahr 2027. Das gab die OMV in einer Aussendung bekannt.

Nach der erfolgreichen Offshoreinstallation der Flachwasserförderplattform „Neptun Alpha“ verläuft das Projekt laut dem Konzern weiterhin planmäßig. Durch den Baufortschritt lasse sich das Zeitfenster für den Beginn der Förderung nun genauer eingrenzen.

Sobald das erste Gas den Einspeisepunkt im nationalen Fernleitungsnetz erreicht, geht das Vorhaben „in eine Phase des schrittweisen Hochfahrens und der Betriebsleistungstests über“. Die maximale Förderrate soll nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich bis zum Ende des dritten Quartals 2027 erreicht werden.

Das Feld von „Neptun Deep“ wird auf rund 100 Milliarden Kubikmeter förderbares Gas geschätzt und gilt als eines der bedeutendsten Erdgasvorkommen in der Europäischen Union. Das Vorhaben soll Rumänien zum größten Gasproduzenten der EU machen und die regionale Energiesicherheit stärken.

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