Österreichs Nationalteam holt nach Rückstand ein 2:2 gegen Irland

1. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit

Nahaufnahme des ECG-Geräts mit Kabeln und Elektroden auf gedrucktem Herzfrequenzgraf, das medizinische Technologie hervorhebt.
Foto: Marta Branco / Pexels

Österreichs Fußball-Nationalteam hat sich in der Nations League mit einem 2:2-Remis von Irland getrennt. Die Mannschaft glich die Partie nach einem Rückstand in der zweiten Halbzeit aus. Teamchef Ralf Rangnick zeigte sich nach dem Schlusspfiff mit dem Punktgewinn zufrieden, übte jedoch deutliche Kritik am Auftreten seiner Auswahl im ersten Durchgang sowie am Abwehrverhalten vor dem ersten Gegentreffer.

„Beim ersten Gegentor haben wir uns alles andere als gut angestellt“, sagte Rangnick im Interview mit dem ORF. Der Teamchef bemängelte die Vorstellung vor der Pause: „In der ersten Halbzeit hatten wir in allen Bereichen das Nachsehen, zu wenig Energie auf dem Platz und haben zu wenige zweite Bälle gewonnen.“ Bereits zur Pause wechselte der Trainer dreifach und brachte Laimer, Wöber und Gregoritsch in die Begegnung, was der Mannschaft sofort mehr Schwung verlieh.

In der Folge übernahm das ÖFB-Team die Spielkontrolle und drängte in der Schlussphase auf den Sieg. „Die Reaktion in der zweiten Hälfte, vor allem in der letzten halben Stunde war richtig gut, am Schluss waren wir dem Sieg näher. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der ersten Hälfte nicht“, analysierte Rangnick. Nach Einschätzung des Trainers schwanden den Iren am Ende die Kräfte: „Mit zunehmender Spielzeit haben wir Zugriff bekommen. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Iren in den letzten zehn Minuten aus dem letzten Loch gepfiffen haben.“

Am Freitag fliegt die Mannschaft nach Kosovo, wo am Sonntag das vierte Spiel in der Nations League auf dem Programm steht. „Wenn man das gesamte Spiel betrachtet, ist das Ergebnis in Ordnung“, sagte Rangnick über das Unentschieden. Für die anstehende Begegnung in Prishtina gab der Teamchef eine Vorgabe: „Jetzt müssen wir schauen, dass wir in Prishtina zumindest nicht verlieren und nicht mehr so eine Hälfte spielen wie hier in der ersten Hälfte.“

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