Russland hat laut Selenskyj mit zusätzlicher Mobilmachung begonnen
28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Russland hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereits mit einer zusätzlichen Mobilmachung begonnen. In seiner abendlichen Videoansprache berief sich Selenskyj auf Erkenntnisse der ukrainischen Geheimdienste. Die russische Seite plane dabei auch, „verstärkt Ausländer einzubeziehen“.
Seit Monaten wird über eine neue Mobilmachungswelle in Russland spekuliert, um die jüngsten Verluste an der Front auszugleichen. Kreml-Chef Wladimir Putin hatte derartige Befürchtungen bisher stets kategorisch zurückgewiesen.
Zudem nannte Selenskyj neue Zahlen zur Präsenz nordkoreanischer Einheiten. „Derzeit befinden sich mehr als 8.000 nordkoreanische Soldaten auf russischem Territorium“, sagte der ukrainische Staatschef. Darüber hinaus werde die Entsendung eines weiteren Kontingents von 10.000 Soldaten vorbereitet, die nach einer Ausbildungsphase nach Russland verlegt werden sollen.
Russland entlohne Nordkorea dafür unter anderem mit Technologien. Mit russischer Unterstützung sei auf nordkoreanischem Territorium die Produktion von Angriffsdrohnen des Typs Schahed angelaufen. „So breitet sich das Böse aus, und so greift eine Bedrohung für das Leben in einem Teil der Welt auf andere Teile der Welt über“, sagte der Präsident.
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