Weltweit haben 5,8 Millionen Flüchtlingskinder im Vorjahr keine Schule besucht

vor 38 Minuten · 1 Min. Lesezeit

Frau, die ein Baby in einem Flüchtlingslager in Idlib, Syrien, trägt und die menschliche Seite der Vertreibung hervorhebt.
Foto: Ahmed akacha / Pexels

Weltweit haben 5,8 Millionen Flüchtlingskinder im Jahr 2025 keine Schule besucht. Das entspricht 44 Prozent der weltweit 13,1 Millionen geflüchteten Kinder im Schulalter, wie das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mitgeteilt hat. Weiterführende Schulen besuchten demnach lediglich 32 Prozent der Flüchtlingskinder.

UNO-Flüchtlingskommissar Barham Salih warnte davor, dass Kürzungen von Hilfsgeldern die Lage noch verschlimmern könnten. Der ehemalige irakische Präsident, der selbst geflüchtet war, verwies dabei auf seine persönliche Biografie: „Bildung hat mir Chancen eröffnet, die mir durch die Vertreibung sonst möglicherweise verwehrt geblieben wären.“

Bereits Anfang der Woche hatte das UNHCR gewarnt, dass aufgrund massiver Kürzungen bei den Hilfsgeldern fast 8,3 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene ihre lebenswichtige Unterstützung verlieren könnten. Das Hilfswerk benötigt nach eigenen Angaben in diesem Jahr 8,5 Milliarden Dollar, um Geflüchtete zu schützen und zu versorgen. Bis Ende Juli waren davon allerdings erst 2,7 Milliarden Dollar eingegangen, was knapp einem Drittel des benötigten Betrags entspricht.

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