Wetterextreme und Schönheitsfehler setzen heimische Apfelbauern unter Druck

vor 11 Stunden · 1 Min. Lesezeit

Lächelnde Frau pflückt Äpfel von einem üppigen Obstbaum, der die Fülle der Natur im Sommer zeigt.
Foto: Paolo Boaretto / Pexels

Wetterextreme wie Hitze und Trockenheit belasten heuer die heimischen Apfelbauern mit schwachen Erträgen und optisch fehlerhaften Früchten. Weil viele Äpfel kleiner ausfallen oder sichtbare Makel aufweisen, können die Produzenten einen Teil der genießbaren Ernte nur mit Preisabschlägen verkaufen oder müssen ihn an Verarbeitungsbetriebe abgeben. Die Situation rückt den Umgang mit unperfektem Obst und Gemüse im Handel erneut in den Fokus.

Jedes Jahr werden genießbare Lebensmittel aussortiert und landen in der Verarbeitung oder im Abfall, weil sie krumm sind, eine unübliche Größe haben oder optisch nicht makellos wirken. Landwirte betonen, dass äußere Mängel oder die Größe der Früchte keine Rückschlüsse auf den Geschmack oder die Qualität zulassen. Dennoch greifen Konsumenten im Supermarkt nach wie vor überwiegend zu makelloser Ware.

Gleichzeitig steigt das öffentliche Bewusstsein für regionale Produkte und gegen die Entsorgung essbarer Nahrungsmittel. Ein verstärkter Verkauf von optisch unperfektem Obst und Gemüse in den heimischen Regalen soll Erzeuger wirtschaftlich unterstützen und Verluste dämpfen. Welche Schritte Handelsketten und Konsumenten zur Aufnahme dieser Produkte setzen, bleibt Gegenstand der aktuellen Diskussion.

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