Die deutsche Nationalmannschaft bleibt in den ersten beiden Spielen unter Jürgen Klopp ohne Sieg
28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist unter ihrem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp mit zwei sieglosen Spielen in der Nations League in die Amtszeit gestartet. Nach einem 1:1 zum Auftakt gegen die Niederlande unterlag die DFB-Auswahl in Augsburg mit 0:1 gegen Griechenland. Das Ergebnis bedeutet die erste Niederlage der DFB-Geschichte gegen die Griechen und statistisch den schwächsten Einstand eines Bundestrainers.
Vor knapp 30.000 Zuschauern in der WWK Arena, wo erstmals seit einem Vierteljahrhundert wieder Stehplätze bei einem DFB-Heimspiel zugelassen waren, quittierten Teile des Publikums die Schlussphase mit Pfiffen. Klopp wies die Reaktion auf der anschließenden Pressekonferenz teils scherzhaft ab, stellte sich danach aber vor seine Mannschaft. Wer Kritik äußern wolle, solle ihn als Gesamtverantwortlichen auspfeifen und nicht die Spieler, sagte Klopp.
Um die Mannschaft nach dem WM-Aus unter Julian Nagelsmann in Foxborough neu auszurichten, berief Klopp für das Länderspielfenster einen 44 Spieler umfassenden Doppelkader mit zahlreichen Debütanten. Klopp verteidigte dieses Vorgehen in der ARD mit der Notwendigkeit radikaler Veränderungen und betonte, ein Festhalten an der vorherigen WM-Besetzung hätte kaum zu anderen Ergebnissen geführt. Bei den ersten Einsätzen zeigte sich zudem ein Mangel an bestimmten Spielertypen wie einer physischen Absicherung auf der Sechserposition sowie kopfballstarken Akteuren im Sturmzentrum.
Angesichts eines drohenden Abstiegs in der Nations League nutzt das Trainerteam die kommenden Pflichtspiele weiter vorrangig zur Sichtung des Kaders. Auf Fragen nach der verflogenen Anfangseuphorie entgegnete Klopp, dass die Stimmung im Team hervorragend sei und die gewünschte Wirkung seiner Arbeit noch eintreten werde. Am Donnerstag steht in der zweiten Partie dieses Blocks um 20.45 Uhr das Spiel gegen Serbien an, bevor im November die Duelle gegen Serbien und die Niederlande folgen.
Weitere Meldungen
Der Preis für das Deutschlandticket steigt im Januar auf 66,80 Euro
vor 9 Stunden1 Min. Lesezeit
Finanzexperten erwarten ungeachtet hoher Anleiherenditen weitere Kursgewinne an den Aktienmärkten
vor 12 Stunden1 Min. Lesezeit
DAX startet mit Kursgewinnen in den Handel
vor 14 Stunden2 Min. Lesezeit
Britischer Premierminister Burnham schließt Rückkehr in die EU nicht aus
vor 16 Stunden1 Min. Lesezeit