Die Starship-Rakete von SpaceX hat erstmals die Erdumlaufbahn erreicht
28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Die Starship-Rakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX hat am Montagmorgen bei einem Testflug im US-Bundesstaat Texas erstmals die Erdumlaufbahn erreicht. Das Unternehmen von Elon Musk brach die Mission nach dem erfolgreichen Einschwenken in den Orbit allerdings vorzeitig ab. Nach Angaben von SpaceX soll das Raumfahrzeug nach rund drei Stunden im All kontrolliert in den Pazifik stürzen.
Ursprünglich war ein etwa zehnstündiger Flug mit sechs Erdumrundungen in einer Höhe von 275 Kilometern und einer Geschwindigkeit von 28.000 Stundenkilometern geplant gewesen. Rund eine Stunde nach dem Start gab SpaceX die Verkürzung der Mission bekannt. Offenbar hatte sich ein Triebwerk der Rakete zu früh abgeschaltet.
Während des Aufenthalts in der Umlaufbahn setzte das Starship erstmals mehrere Starlink-Satelliten des Typs V3 aus. Die Satelliten sollen nach dem Aussetzen Solarpaneele sowie Antennen entfalten und Funkverbindungen zur Erde sowie zu weiteren Starlink-Satelliten herstellen. Nach ersten Unternehmensangaben verlief dieses Manöver anfänglich weitgehend nach Plan.
Bei dem Start handelte es sich um den 14. Testflug des Raketensystems, das größer als die Freiheitsstatue in New York ist. Das System besteht aus dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der rund 50 Meter langen oberen Stufe, wobei beide Teile für eine Wiederverwendung konzipiert sind. Beim ersten Test im April 2023 war die Rakete nach wenigen Minuten explodiert, bei späteren Flügen gelang bereits eine kontrollierte Landung im Indischen Ozean. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa plant, das Starship für bemannte Mondflüge einzusetzen, während SpaceX langfristig Flüge zum Mars anstrebt.
Weitere Meldungen
Bundesfamilienministerin Karin Prien stellt geplante Kürzungen beim Elterngeld infrage
vor 8 Stunden1 Min. Lesezeit
Donald Trump vereinbart Leitlinien mit US-Tech-Konzernen zur Künstlichen Intelligenz
vor 11 Stunden1 Min. Lesezeit
Wall Street schließt nach Zinssorgen und schwachen Konjunkturdaten im Minus
vor 13 Stunden2 Min. Lesezeit
Marokkos König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri zur Premierministerin
vor 16 Stunden1 Min. Lesezeit