Lando Norris entschuldigt sich nach Unfall in Baku bei Franco Colapinto
28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Formel-1-Weltmeister Lando Norris hat sich nach dem Rennen in Baku für seine Forderung nach einer Rennsperre gegen Alpine-Pilot Franco Colapinto entschuldigt. Der Brite hatte unmittelbar nach dem Unfall Konsequenzen verlangt, ruderte nun jedoch in einer öffentlichen Stellungnahme auf Instagram zurück.
Zu der Kollision war es in der 36. Runde des Rennens gekommen, als das Feld nach einer Safety-Car-Phase wieder freigegeben wurde. Colapinto verursachte durch einen Verbremser eine Kettenreaktion, bei der er zunächst in das Auto seines Teamkollegen Pierre Gasly prallte. Gasly schob daraufhin den McLaren von Norris in die Streckenbegrenzung, woraufhin alle drei Fahrer das Rennen vorzeitig beenden mussten. Den Sieg sicherte sich Mercedes-Pilot George Russell.
Direkt nach seinem Ausscheiden hatte Norris noch scharfe Sanktionen für den Vorfall gefordert. „Wenn man bei einem Neustart wie diesem einen Unfall verursacht, dann sollte man mindestens eine Rennsperre bekommen“, lautete die ursprüngliche Aussage des Briten. Auf Instagram erklärte der McLaren-Fahrer nun, dass er Colapinto direkt kontaktiert habe: „Nach dem Rennen habe ich Franco eine Nachricht geschickt und mich für meine Äußerungen entschuldigt. Das hätte ich einfach nicht sagen dürfen.“
Norris räumte ein, dass die Emotionen hochgekocht seien, was sein Verhalten nicht entschuldige. „Ich weiß es besser, und die Emotionen kochten hoch – aber das ist keine Entschuldigung. Mein Verhalten war falsch“, schrieb er. Zudem betonte er, im Laufe der Jahre selbst Fehler gemacht zu haben, was beim Rennfahren und beim Kämpfen am Limit dazugehöre. Norris und Colapinto haben sich nach Angaben des Weltmeisters ausgesprochen und seien nach wie vor gute Freunde.
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