Nvidia weitet sein Aktienrückkaufprogramm auf 235 Milliarden Dollar aus
28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Der US-Halbleiterkonzern Nvidia stockt seine Aktienrückkäufe massiv auf und erhöht das Volumen des aktuellen Programms um 150 Milliarden auf insgesamt 235 Milliarden Dollar. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich dabei um die größte Aufstockung in der Wirtschaftsgeschichte. An der Wall Street legten die Papiere des Konzerns im vorbörslichen Handel nach der Ankündigung um rund ein Prozent zu.
Der Konzern profitiert von einem weltweiten Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) und verzeichnet seit mehreren Jahren jedes Quartal zwei- oder dreistellige Wachstumsraten. „Wir sind in der Lage, in zukunftsweisende Technologien zu investieren und Kapital an unsere Aktionäre auszuschütten“, betonte Konzernchef Jensen Huang. Die ursprünglich für Videospiele entwickelten Grafikprozessoren des Unternehmens bilden inzwischen das Herzstück zahlreicher KI-Zentren, womit Nvidia zum wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen ist.
Im laufenden Quartal erwarten Analysten bei Nvidia einen Umsatz von rund 108 Milliarden Dollar und einen Reingewinn von gut 59 Milliarden Dollar. Im vorangegangenen Jahresviertel hatte der Konzern mit gut 96,2 Milliarden Dollar seinen Erlös im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Für das kommende Geschäftsjahr stellt das Unternehmen weiteres Umsatzwachstum in Aussicht, wobei mögliche Begrenzungen eher auf Lieferengpässe als auf eine mangelnde Nachfrage zurückgeführt werden.
Zu den größten Kunden von Nvidia gehören die Technologiekonzerne Amazon, Microsoft, Alphabet und Meta. Diese Unternehmen werden im laufenden Jahr voraussichtlich zusammen 800 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren und entsprechende Infrastruktur investieren. Diese Ausgaben entsprechen fast dem Doppelten der globalen Gesamtausgaben in diesem Bereich im vergangenen Jahr.
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