Per Mertesacker schließt Rückkehr von Niclas Füllkrug in die Nationalelf nicht aus
28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Der künftige Sport-Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes, Per Mertesacker, hat eine Rückkehr von Angreifer Niclas Füllkrug in die Nationalmannschaft nicht ausgeschlossen. Beim Legendenspiel zum 100. Geburtstag des Weserstadions in Bremen erklärte Mertesacker am Wochenende, er sage niemals nie zu Personalien, da im Fußball die Tagesform entscheide und es um Leistung gehe. Jeder Spieler könne sich über die Bundesliga und im Ausland für Einsätze empfehlen.
Die Diskussion um den 33 Jahre alten Werder-Stürmer folgt auf den Einstand von Bundestrainer Jürgen Klopp, der seit einer Woche mit der DFB-Auswahl arbeitet. Nach einer 0:1-Niederlage gegen Griechenland hatte ARD-Experte Bastian Schweinsteiger den Zustand des Nationalteams kritisiert. „Wir sind keine Topmannschaft mehr. Wir sind im Mittelmaß angekommen. Wir haben nicht diese Spieler mehr, die den Unterschied ausmachen“, sagte der 42-jährige Weltmeister von 2014.
In Bremen erzielte Füllkrug in den vergangenen drei Bundesligaspielen vor der Länderspielpause jeweils ein Tor, darunter beim 3:2-Sieg nach 0:2-Rückstand gegen den FC Augsburg. „Seine Mentalität, die Jungs mitzureißen und den Ball reinzuknallen, ist mega“, sagte Werder-Trainer Daniel Thioune nach der Partie. Thioune bezeichnete frühere eigene Aussagen über eine Nationalmannschafts-Rückkehr zwar als forsch, verwies jedoch darauf, dass Klopp bei regelmäßigen Treffern den Weg nach Bremen finden werde.
Füllkrug war nach Stationen bei West Ham United und der AC Mailand nach Bremen zurückgekehrt. In England stieg der Verein 2026 ab, in Italien verpasste der Club die Qualifikation für die Champions League. Mertesacker erklärte, Füllkrug gehe in seiner Rolle bei Werder wieder auf und könne der Mannschaft fit unglaublich viel geben.
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