Nikolas Veratschnig debütiert im österreichischen Nationalteam gegen Kosovo

28. September 2026 · 1 Min. Lesezeit

Atemberaubender Blick auf Hallstatt in Österreich mit seiner ikonischen Kirche, dem See und den Bergen, der die Schönheit der Alpen einfängt.
Foto: Catherine Kozdoba / Pexels

Der 23-jährige Feldkirchner Nikolas Veratschnig hat im Nations-League-Spiel gegen den Kosovo sein Debüt für die österreichische Fußball-Nationalmannschaft gegeben. Der Verteidiger stand 79 Minuten lang auf der rechten Abwehrseite auf dem Spielfeld. Mit seinem Einsatz beendete er eine dreijährige Phase ohne Kärntner Beteiligung in der ÖFB-Auswahl.

Vor Veratschnigs Einberufung war Guido Burgstaller am 16. Oktober 2023 für einen achtminütigen Kurzeinsatz der letzte Kärntner im Nationalteam gewesen. Martin Hinteregger hatte seine Länderspielkarriere bereits im März 2022 beendet. Auf Vereinsebene kehrte der frühere WAC-Spieler Veratschnig nach einem Engagement beim deutschen Bundesligisten Mainz nach Österreich zurück und wechselte nach Salzburg. Dort ernannte ihn Trainer Danny Röhl gemeinsam mit Haris Tabakovic zum Kapitän der Mannschaft.

Nach seinem ersten Spiel mit der Kapitänsbinde bei Salzburg erklärte Veratschnig: „Es ist für mich eine große Ehre.“ Der Fußballsport prägt auch sein familiäres Umfeld: „Mein Papa hat auch gespielt, allerdings unterklassig.“ Seine Schwester arbeitet als Social-Media-Beauftragte für den WAC, und auch der Vater seiner Klagenfurter Freundin Sarah spielte im Unterhaus.

Abseits des Platzes geht der Verteidiger seit seinem zwölften Lebensjahr regelmäßig angeln, wobei sein bislang größter Fang ein 16 Kilogramm schwerer Karpfen war. Über seine Ausflüge ans Wasser sagte er: „Da nehme ich die Dartscheibe mit und hole den Fisch raus, wenn er beißt.“ Auf seinem Körper ließ er sich persönliche Motive wie das Kennenlerndatum mit seiner Freundin, Koordinaten einer US-Reise sowie das lateinische Motto „Memento mori“ tätowieren. „Danach lebe ich“, sagte Veratschnig. „Ich genieße den Moment, habe Spaß an dem, was ich tu.“

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