Quellen sind die Feeds und Websites, die Mediastilo nach Material durchsucht. Jeder Pipeline-Durchlauf liest Ihre aktiven Quellen, bewertet jeden Beitrag anhand Ihres Brand-Profils und zeigt das am besten passende Material unter Signals an, bereit, zu Entwürfen zu werden.
Arten von Quellen
- RSS-Feeds: die zuverlässigste Art. Fügen Sie eine Feed-URL ein, oder fügen Sie die URL einer Website ein, und Mediastilo versucht, den Feed für Sie zu finden.
- Ausgelesene Websites: Für Websites ohne brauchbaren Feed liest Mediastilo die Seite direkt, mithilfe von Selektoren, die angeben, wo Beiträge, Titel und Links stehen. Diese ermittelt Mediastilo beim Hinzufügen der Quelle selbst, Sie müssen sie nicht schreiben. Auch Websites, die ihre Artikelliste erst im Browser per JavaScript aufbauen, werden unterstützt: Enthält der reine Seitentext keine Beiträge, rendert Mediastilo die Seite wie ein echter Browser, sodass auch clientseitig erzeugte Listen korrekt gelesen werden.
- Quellen nur mit Zusammenfassung: Einige große Verlage (etwa große internationale Zeitungen) veröffentlichen einen offenen RSS-Feed, halten den Artikeltext aber hinter einer Bezahlschranke. Bei diesen übernimmt Mediastilo nur die Überschrift und den Vorspann des Verlags aus dem Feed: genug, um die Geschichte als Signal zu verfolgen, aber nicht der vollständige Artikel. Da der Volltext fehlt, entstehen aus diesen Beiträgen keine Entwürfe (dafür braucht es den echten Text), und sie sind in Ihrer Quellenliste mit Summary-only gekennzeichnet.
- Kurze Beiträge zählen: Eine vierzeilige Bekanntmachung der Gemeinde oder ein Beitrag, der nur aus einem Plakat ohne Text besteht, ist ein vollständiger Beitrag und kein fehlgeschlagener Abruf. Mediastilo beurteilt einen Beitrag danach, ob alles erfasst wurde, was die Seite enthielt, nicht danach, wie lang das am Ende ist. Solche Beiträge sind also Material wie jedes andere. Zurückgehalten wird nur ein Beitrag, dessen Text wir lediglich teilweise haben.
Eine Quelle hinzufügen
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Öffnen Sie Sources, wählen Sie Add source und fügen Sie eine beliebige URL ein, oder mehrere, eine pro Zeile. Warten müssen Sie auf nichts: Die Quelle erscheint sofort in Ihrer Liste, mit einem pulsierenden Rahmen, während Mediastilo sie im Hintergrund einrichtet, und Sie arbeiten einfach weiter. Die Startseite der Website genügt, ebenso eine Feed-Adresse, eine Nachrichtenrubrik oder der Link zu einem einzelnen Artikel. Sie müssen nicht wissen, ob die Website einen Feed hat oder wo ihre Beiträge liegen.
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Mediastilo stellt zuerst fest, was Sie angegeben haben. Eine Feed-Adresse wird als der gemeinte Feed übernommen, statt hinterfragt zu werden. Ein Link zu einem Artikel gilt als Hinweis darauf, wo dieser Artikel eingeordnet ist, sodass Sie die Rubrik abonnieren und nicht die Leiste mit verwandten Beiträgen unter dem Artikel.
Danach sucht Mediastilo nach einem RSS-Feed. Veröffentlicht die Website keinen, sucht es die Beitragsliste selbst: über die Navigation der Website (Blog, News, Updates, Aktuelles) und, wenn die Navigation nichts hergibt, über die üblichen Adressen. Seiten, die ihre Liste im Browser aufbauen, werden vor dem Lesen wie in einem echten Browser gerendert.
Ein Feed, der sich einlesen lässt, ist nicht immer ein lebendiger Feed: Viele Websites lassen nach einem Relaunch einen alten Feed stehen und veröffentlichen nur noch auf der Seite. Ist der neueste Eintrag eines Feeds älter als eine Woche, liest Mediastilo deshalb auch die Website und behält, was von beidem tatsächlich aktuell ist. Bei Gleichstand oder knappem Ergebnis gewinnt der Feed: Er ist eine einzige, günstige Anfrage, die der Verlag pflegt, während das direkte Lesen der Seite von einem Layout abhängt, das sich ändert.
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Die Quelle wird nach der Website benannt, nicht nach ihrem Feed. Ein Feed nennt sich oft RSS 2.0, Startseite oder trägt den Titel des Artikels, auf den die Adresse gerade zeigte. Mediastilo fragt daher die Website, wie sie sich selbst nennt, und greift ersatzweise auf die Domain zurück statt auf ein Dateiformat.
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Bevor eine Quelle aktiv wird, liest Mediastilo eine Stichprobe ihrer Beiträge vollständig und prüft, ob der Feed den ganzen Text liefert. Was Sie erfassen, ist also vom ersten Tag an geprüft und nicht erst bei der nächsten wöchentlichen Kontrolle.
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Ist das erledigt, erfahren Sie es: durch eine Benachrichtigung, eine Zahl bei Sources in der Seitenleiste und einen Rahmen um die Quelle selbst. Sobald Sie auf die Quelle zeigen (oder sie öffnen), verschwinden sie. Eine Website, die Mediastilo bereits für jemand anderen erfasst, ist aktiv, sobald Sie sie hinzufügen. Eine Adresse, die bereits unter Ihren Quellen ist, wird übersprungen statt doppelt angelegt.
Sie werden immer nur nach Inhalten gefragt, nie nach der Seitenstruktur. Ganz gleich, was die Website ist, eine Redaktion, der Blog eines Lieferanten oder die Mitteilungen eines Ministeriums: Wenn sie Beiträge in einer Liste veröffentlicht, ist sie als Quelle nutzbar.
Ist das die gemeinte Website?
Niemand verlangt, dass Sie eine Quelle vorab bestätigen. Sobald sie aktiv ist, öffnen Sie sie und sehen, was sie erfasst hat. Ist es die falsche Website oder die falsche Rubrik, wählen Sie Not what I meant und geben die gemeinte Adresse an: Diese wird an ihrer Stelle eingerichtet. Hat eine Website mehr als eine Beitragsliste, die sich gut lesen lässt, fragt Mediastilo auf der Seite der Quelle, welche Sie abonniert haben, und erfasst bis zu Ihrer Antwort nach eigener Wahl weiter.
Wenn eine Quelle nicht hinzugefügt werden kann
Eine Quelle wird nur aktiv, wenn sie tatsächlich Beiträge liefert: Erreichen wir die Website nicht, blockiert sie automatisiertes Lesen oder finden wir keine Beiträge mit einem Datum, nach dem sie sich ordnen lassen, bleibt die Quelle mit dem Vermerk Could not be added und dem Grund in Ihrer Liste. Von dort aus können Sie:
- Try again: sinnvoll, wenn die Website nur kurz nicht erreichbar war.
- Fix address: bei einer vertippten URL, oder um direkt auf die Rubrikseite zu verweisen (etwa die Seite News oder Blog), wenn die Beiträge anderswo liegen.
- Let us set it up: Unser Team übernimmt und richtet die Quelle für Sie ein.
- Set it up myself: Sie richten die Quelle manuell ein und geben die Selektoren an, die festlegen, wo Beiträge, Titel, Links und Daten stehen. Nicht angeboten, wenn die Website gegen Bots geschützt ist oder hinter einer Bezahlschranke liegt: Ein eigener Scraper kommt an derselben Sperre auch nicht vorbei. Manche Websites (viele große internationale Medien) blockieren automatisiertes Lesen aktiv; versuchen Sie dort den offiziellen RSS-Feed der Website, falls es einen gibt.
- Remove: Sie entfernen die Quelle.
Eine Quelle, die nicht hinzugefügt werden konnte, zählt nicht für Ihren Tarif.
Wie viele Quellen Sie hinzufügen können, hängt von Ihrem Tarif ab, siehe Credits & Billing.
Zustand der Quellen
Die Übersicht unter Sources ordnet jede Quelle einer von vier Gruppen zu und zeigt zuerst die, die Aufmerksamkeit brauchen:
- Failing (fehlerhaft): Die letzten Abrufe sind fehlgeschlagen, die Selektoren passen nicht mehr zur Seite, oder die Quelle hat bei mehreren Prüfungen in Folge normal geantwortet, aber nichts geliefert.
- Stale (veraltet): In den letzten 48 Stunden wurde nichts abgerufen.
- Paused (pausiert): bewusst abgeschaltet. Solange eine Quelle pausiert ist, zählen keine Fehler.
- Healthy (in Ordnung): kürzlich und fehlerfrei abgerufen.
Die Zahlen über der Liste gelten für alle Ihre Quellen, nicht nur für die angezeigten, und bleiben beim Wechsel zwischen den Gruppen gleich. Klicken Sie auf eine Kachel, um nur diese Gruppe zu sehen. Die gewählte Gruppe ist Teil der Seitenadresse, Sie können die Ansicht also neu laden, als Lesezeichen speichern oder teilen, und der Hinweis zur Abdeckung auf Ihrer Startseite verlinkt direkt auf die fehlerhaften Quellen.
Mediastilo bittet Sie nicht, eine fehlerhafte Quelle zu reparieren, denn das können Sie so gut wie nie. Die Gründe für einen fehlgeschlagenen Abruf, eine Bot-Sperre, eine Bezahlschranke, eine Anfragebegrenzung, ein Serverfehler, sind unsere Sache, und wir versuchen es selbstständig weiter. Ihre Startseite zeigt Ihnen die Folge: wie viele Ihrer Quellen diese Woche nichts geliefert haben. Das ist wissenswert, denn eine Quelle, die seit einem Monat nichts liefert, verdient ihren Platz in Ihrer Liste vielleicht nicht, und sie zu entfernen, können nur Sie entscheiden.
Bei ausgelesenen Websites verfolgt Mediastilo zusätzlich einen technischen Status, der auf der Seite der jeweiligen Quelle angezeigt wird:
- OK: Die Quelle wird korrekt gelesen.
- Broken (defekt): Die Selektoren passen nicht mehr zur Seite (vermutlich wurde das Layout geändert).
- Unreachable (nicht erreichbar): Mediastilo konnte die Website gar nicht erreichen.
Eine Quelle, die immer wieder leer zurückkommt, trägt das Abzeichen No articles. Das ist der stille Fehler: Die Website antwortet normal, also tritt kein Fehler auf, aber es kommt auch nichts an. Meist hat die Website ihr Layout geändert, und was die Quelle erfasst, passt nicht mehr. Drei leere Prüfungen in Folge genügen, um sie als fehlerhaft einzustufen, damit eine Quelle nicht gesund aussieht, während sie nichts liefert. Öffnen Sie die Quelle und starten Sie eine Prüfung; hat die Website schlicht nichts veröffentlicht, entfernt der nächste Artikel das Abzeichen von selbst.
In diesem Fall benennt Mediastilo nicht nur das Problem. Sobald eine Quelle als fehlerhaft gilt, liest es den Anbieter noch einmal von Grund auf, genauso wie beim Hinzufügen: ausgehend von der Domain, nicht von der Adresse, die gerade versagt hat. Es betrachtet alles, was der Anbieter bereitstellt, nicht nur den Weg, auf dem wir ihn derzeit lesen: Eine Website, deren Feed verstummt ist, kann auf direktes Lesen der Seiten umgestellt werden, und eine per Selektoren gelesene Website auf einen Feed, den sie inzwischen veröffentlicht. Legt der Anbieter Nachrichten an mehreren Stellen ab, werden die bisher nicht gelesenen Rubriken ergänzt, statt zwischen ihnen zu wählen. Findet Mediastilo heraus, wie das neue Layout zu lesen ist, bietet die Quellenkarte die Korrektur an. Fix it wendet sie an und liest die Website sofort neu, sodass Sie direkt sehen, wie viele Beiträge dabei hereinkamen. Hat sich das Layout nicht wirklich geändert und ist die Seite tatsächlich leer, wird nichts angeboten: Es gäbe nichts zu reparieren. Not now legt das Angebot beiseite, und wir melden uns erneut, wenn sich die Website ändert.
Eine fehlerhafte Quelle zeigt außerdem das Abzeichen Blocked, wenn die Website den letzten Abruf gestoppt hat, und das Abzeichen nennt, was ihn gestoppt hat. Das sind verschiedene Fälle, und die Seite der Quelle erklärt, um welchen es geht. Eine Cloudflare wall, eine DataDome wall, eine bot challenge oder ein schlichtes bot-blocked bedeutet, dass der Anbieter automatisierte Leser abweist: Von unserer Seite gibt es daran kein Vorbeikommen, und die Quelle wird weiter fehlschlagen, solange der Anbieter keinen lesbaren Feed anbietet oder uns durchlässt. Eine paywall bedeutet, dass wir den Artikeltext nicht übernehmen dürfen, Überschrift und Vorspann aus dem Feed aber schon. Ein server error oder rate-limited ist gar keine Sperre: Die Website des Anbieters hatte einen Aussetzer oder bat uns, langsamer zu werden. Die Wiederholungen werden von selbst gedrosselt, und das Problem verschwindet, sobald die Website wieder läuft. Handeln lohnt sich nur bei der ersten Gruppe, und die Lösung ist ein Feed des Anbieters, nicht noch mehr Wiederholungsversuche. Das Abzeichen Summary-only bedeutet das Gegenteil eines Fehlers: Die Quelle funktioniert, aber Mediastilo übernimmt bewusst nur Überschrift und Vorspann aus dem Feed (ein Anbieter mit Bezahlschranke). Sie liefert also Signale, aber keinen vollständigen Artikel als Grundlage für Entwürfe.
Zwei weitere Abzeichen beschreiben eine Quelle, die funktioniert, aber den falschen Text erfasst. Das ist ein anderes Problem als eine Quelle, die nichts erfasst. Noisy read bedeutet, dass der Feed des Anbieters seine Artikel sauber liefert, unser Lesen der Seiten aber auch das Umfeld des Artikels mitnimmt: Beim Anbieter ist alles in Ordnung, korrigieren müssen wir. Wrong text bedeutet, dass Feed und Artikelseite überhaupt nicht zusammenpassen, was auf den falschen Feed oder den falschen Seitenbereich hindeutet. In beiden Fällen lohnt sich ein Hinweis an uns: Nach allen anderen Kriterien sieht die Quelle währenddessen gesund aus.
Ist eine Quelle defekt oder nicht erreichbar, korrigieren oder aktualisieren Sie sie, damit sie weiter Material liefert. Mit validate können Sie eine Quelle jederzeit erneut prüfen.
Was eine Quelle geliefert hat
Der Zustand zeigt, ob eine Quelle funktioniert. Ob sie sich lohnt, zeigt er nicht: Eine Quelle kann monatelang fehlerfrei synchronisieren, ohne dass daraus je ein Beitrag entsteht, den Sie veröffentlicht haben. Deshalb zeigt jede Quellenkarte auch, was tatsächlich dabei herauskam:
collected → drafted → published
- collected (erfasst): Beiträge, die diese Quelle geliefert hat.
- drafted (als Entwurf): unterschiedliche Entwürfe, die daraus entstanden sind. Mehrere Beiträge zur selben Geschichte teilen sich einen Entwurf und zählen einmal, gezählt werden also geschriebene Geschichten, nicht gelesene Artikel.
- published (veröffentlicht): wie viele dieser Entwürfe Sie veröffentlicht haben. Diese Zahl beantwortet die Frage „verdient diese Quelle ihren Platz?“.
Eine Quelle, die Beiträge geliefert, aber keine Entwürfe hervorgebracht hat, ist mit No drafts yet gekennzeichnet. Das ist kein Fehler, denn eine Quelle kann als Frühwarnsystem nützlich sein, ohne dass je ein Entwurf aus ihr entsteht. Eine Quelle, die lange bei null steht, ist aber die erste Kandidatin zum Entfernen.
Die Zahlen folgen dem Analysezeitraum Ihres Tarifs und decken damit denselben Zeitraum ab wie Ihre übrigen Auswertungen.
Quellen aktuell halten
Quellen werden bei jedem Pipeline-Durchlauf automatisch gelesen, Sie können eine Quelle aber auch manuell mit Sync abrufen, um ihre neuesten Beiträge sofort zu holen.
Vorschläge für die Auslese-Konfiguration
In den höheren Tarifen kann Mediastilo, wenn eine ausgelesene Website nicht mehr funktioniert oder eingerichtet werden muss, eine neue Auslese-Konfiguration vorschlagen: die Selektoren, die angeben, wo die Inhalte stehen. Sie können einen Vorschlag prüfen und bestätigen (um ihn anzuwenden) oder ablehnen. So bleiben ausgelesene Quellen funktionsfähig, wenn sich Websites ändern, ohne dass Sie Selektoren selbst bearbeiten müssen.
Vorschläge für die Auslese-Konfiguration sind tarifabhängig. Wenn Sie sie nicht sehen, prüfen Sie Ihren Tarif unter Credits & Billing.
Eine Quelle entfernen
Sie können eine Quelle jederzeit aus der Liste unter Sources entfernen. Bei künftigen Pipeline-Durchläufen wird sie nicht mehr gelesen.
Wie es weitergeht
Material aus Ihren Quellen fließt in Signals, wo Mediastilo es auf die Passung zu Ihrer Marke bewertet, und die stärksten Treffer werden zu Entwürfen. Siehe Drafts & Publishing.